Magnesium

Magnesium – das „Salz der inneren Ruhe“

Magnesium ist eines der wichtigsten essentiellen Mineralien für den menschlichen Organismus. Es wird vom Körper nicht selbst gebildet, sondern muss von außen zugeführt werden. Jeder Mensch braucht zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und für das reibungslose Funktionieren seines Körpers Magnesium.

Über 350 Enzymen im Körper benötigen Magnesium, um wirksam werden zu können. Die Schaffung von ATP (Adenosin-Triphospate) und den Energie-Molekülen des Körpers, die Wirkung auf den Herzmuskel, die korrekte Bildung von Knochen und Zähnen, Entspannung der Blutgefäße und die Förderung der Darmfunktion werden alle durch Magnesium beeinflusst.

Magnesium wird auch als „Salz der inneren Ruhe“ bezeichnet. Es beruhigt das Nervensystem, indem es die Erregungsweiterleitung der Nerven dämmt, die den Stress hervorrufen.

Magnesium hilft dabei, die Muskeln zu entspannen, was einige Menschen durch das bessere Einschlafen am Abend merken. Leistungsstärke und Vitalität nehmen durch die Einnahme von Magnesium zu.

Hoher Magnesiumverbrauch durch Stress

Magnesiummangel steigt enorm an, wenn ein Mensch unter Stress steht. Stress gilt auch als die Volkskrankheit unseres Jahrhunderts und ist Krankheitsauslöser Nummer Eins. Durch Stress erhöht sich der Bedarf an Magnesium durch einen erhöhten Verbrauch des Minerals in den Zellen, sowie durch eine zusätzliche Ausscheidung des Stoffes.

Menschen, die über längere Zeit unter Magnesiummangel leiden, sind anfälliger für einige Krankheiten. Dazu gehören unter anderem Tinnitus, Migräne und Muskelverspannungen. Studien haben sogar belegt, dass ein Mangel des Stoffes über einen langen Zeitraum zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und Herzrhythmusstörungen führen kann.

Frauen haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium

Wird die Pille als Verhütungsmittel eingesetzt, bewirkt diese eine erhöhte Ausscheidung von Magnesium. Auch bedingt durch die Menstruation und dem bei vielen Frauen vorangehenden prämenstruellen Syndrom besteht bei ihnen ein erhöhter Bedarf an Magnesium.

Magnesium reguliert den Wasserhaushalt

Magnesium wirkt auf den Wasserhaushalt ein und ein Mangel dieses Minerals kann zu Wassereinlagerungen führen. Zudem wirkt das Mineral auf die Regulation der körpereigenen Wärme, wodurch Frauen, die unter einem Mangel leiden, schneller frieren. In der Schwangerschaft kann Magnesium zu einer Stabilisierung des Blutdrucks beitragen. Vor der Einnahme sollte aber eine Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Eine bessere Gehirnleistung durch Magnesium

Das Gehirn des Menschen produziert zehnmal mehr Energie, als der übrige Körper und verbraucht rund 30% der gesamten vorhandenen Energie. Die Einnahme von Magnesium verbessert die Gehirnleistung.

Wichtig zu wissen

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff. Er sollte möglichst im natürlichen Verbund (nicht als chemisches Produkt) mit allen anderen Mineralien und Spurenelementen dem Körper zugeführt werden. Nur so kann das Magnesium vollständig verwertet werden und dem Körper den größtmöglichen Nutzen gewährleisten.

Die besten Arten, Magnesium aufzunehmen sind:

  • Magnesiumhaltige Nahrungsmittel essen. Jedoch kann der Körper das Magnesium nicht verwerten, wenn die Nieren oder der Darm aus der Balance bzw. gestresst sind.
  • Schüssler-Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) wird besonders gut vom Körper absorbiert.
  • Der schnellste Weg ist über die Haut. Magnesium-Öl oder -Sole auf die Haut auftragen. Oder Magnesium-Sulfat als Fußbad (z.B. 50-100 gr Epson-Salz).

Magnesium in Lebensmitteln

Magnesium kommt als Verbindung in vielen Lebensmitteln vor, insbesondere in Vollkornprodukten (zum Beispiel Vollkornbrot, Reis, Cornflakes, Vollkornnudeln), Mineralwasser, insbesondere Heilwasser, Leitungswasser ausreichender Wasserhärte, Leber, Geflügel, Fisch, (Zartbitter-)Schokolade, Cashewnüssen, Erdnüssen, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Kartoffeln, Blattspinat, Kohlrabi, Beerenobst, Orangen, Bananen, Sesam, Milch und Milchprodukten, Haferflocken und Zuckerrübensirup.

Folgen von Magnesiummangel

Magnesiummangel kann folgende gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen:
1. Angst- und Panikattacken
2. Asthma
3. Blutpfropfenbildung (Thrombose)
4. Darmerkrankungen
5. Cystitis
6. Depression
7. Vergiftung
8. Diabetes, Syndrom X, und Metabolisches Syndrom
9. Fatigue (Müdigkeit)
10. Herzerkrankungen
11. Bluthochdruck
12. Hypoglykämie
13. Schlaflosigkeit
14. Nierenerkrankung
15. Lebererkrankungen
16. Migräne
17. Schwächung der Skelettmuskulatur
18. Nervenprobleme
19. prämenstruelles Syndrom, Dysmenorrhoe (krampfartige Schmerzen während der Menstruation), Unfruchtbarkeit, vorzeitige Wehen, Präeklampsie, Eklampsie und in der Schwangerschaft, verringert das Risiko von Zerebralparese und Sudden Infant Death Syndrome (SIDS)
20. Osteoporose
21. Raynaud-Syndrom
22. Karies

Magnesium und Kinergetics

Bei Kinergetics wird dem Magnesiumhaushalt viel Aufmerksamkeit geschenkt, denn wenn Magnesium nicht verwertet werden kann, ist keine Balance dauerhaft. Zur Unterstützung jeder Balance wird dem Klienten Magnesium auf den Bauchnabel gelegt, um dem Körper die Information „Magnesium“ zu vermitteln. Dadurch werden mehr Informationen zum Stress zugänglich gemacht. Da bei energetischer Arbeit vermehrt Magnesium verbraucht wird, vor allem auch auf feinstofflicher Ebene, wird am Ende jeder Balance zur Unterstützung eine Elektrolyt-Korrektur durchgeführt, bei der unter anderem Magnesium abgefragt wird.

Wenn die Kiefermuskeln verspannt sind, kann der Körper Magnesium nicht richtig verwerten. Die Magnesiumresorption findet im Dünndarm statt. Der Dünndarm-Meridian ist einer der 4 Meridiane, die am stärksten von Verspannungen im Kiefer betroffen ist (neben Nieren-, Nebennieren- und Kreislauf-Sexus-Meridian). Ein Schwerpunkt von Kinergetics liegt im Balancieren der Kiefermuskeln, wodurch die Magnesiumverwertung des Körpers gestärkt wird.

Weiterführende Links:

www.biomedizin-blog.de
www.zentrum-der-gesundheit.de