Anwendungsbereiche

Anwendungsbereiche der Kinesiologie

Zwar hat die Kinesiologie ihren Ursprung in der Chiropraktik, doch ist ihre Anwendung keineswegs auf die Gesundheitspflege beschränkt. Sie hat mehr den Charakter einer neuen Kommunikationsform als den einer Heilmethode. Das Spektrum ihrer Anwendungsmöglichkeiten ist nahezu grenzenlos.

Innerhalb der Kinesiologie gibt es verschiedene Systeme, die entweder mehr von der körperlichen Seite oder mehr von der psychologischen Seite her arbeiten. Sie alle dienen auch Laien zur Selbsthilfe.

Kinesiologische Techniken fließen zudem in viele Berufe ein und ergänzen bei Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten und Psychologen die Heilbehandlungen, bei Lehrern den Unterricht, beim Coaching das Repertoire.

Die Heilkunde bildet lediglich einen von vielen – wenn auch einen besonders geeigneten und bewährten Anwendungsbereich. Mit Hilfe des Muskeltestens lassen sich „maßgeschneiderte“ Therapiewege entwickeln und kürzere Behandlungszeiten erreichen.

In der Zahnmedizin ermöglicht Kinesiologie, die Materialverträglichkeit zu testen und die Kaumuskeln zu balancieren. Krankengymnasten, Masseure und Chiropraktiker können sich die zahlreichen Muskelaktivierungstechniken zunutze machen. Hier hat gerade R.E.S.E.T. aus der Kinergetics eine sehr unterstützende Funktion.

In der Pädagogik findet die Edu-Kinestetik, eine bedeutende Richtung der Kinesiologie, seit langem starke Resonanz. Viele Lehrer setzen die Brain-Gym-Bewegungsübungen bereits mit großem Erfolg zur Verbesserung des Lernvermögens ihrer Schüler ein.

In der Psychotherapie kann der Muskeltest helfen, die Ursprünge psychischer Probleme zu identifizieren, auch wenn sie schon sehr weit zurückliegen. Anwender berichten über gute Erfolge beim Überwinden von Ängsten, Prüfungsversagen u.ä.

Kinesiologie hilft nicht nur bei Problemen, sondern auch beim persönlichen Wachstum, beim Erschließen unseres gesamten menschlichen Potentials, beim Vervollkommnen vorhandener Fähigkeiten. Zahlreiche Musiker, Sportler, Studenten und Führungskräfte haben mit kinesiologischen Techniken ihre vermeintlichen „Grenzen“ überschritten.